Archiv der Kategorie: Münchner U-Bahn

U-Bahnhof-Impressionen Teil 6: Westendstraße (U4/U5)

Der U-Bahnhof Westendstraße  liegt wie der Name schon sagt im Westen Münchens und ist Endbahnhof der Linie U4 und vorletzter Bahnhof der U5 vor der Endstation Laimer Platz.

  
Der Halt Westendstraße Teil der dritten, der gelben, Stammstrecke und am 10. März 1984 eröffnet worden. Er bildet zusammen mit dem Heimeranplatz einen einheitlichen Bahnhofstyp, aber im Gegensatz zu seiner Bruderstation ist hier die Kennfarbe in Blautönen.

 

Ein A-Wagen der Linie U5 auf dem Weg zum Laimer Platz
 
Oberirdisch kann zur Tramlinie 18 und dem Bus 180 umgestiegen werden. Interessant zu wissen ist, dass die Tramlinie 18 an der Westendstraße ein Wendedreieck besitzt, welches bei Baustellen oder unvorhergesehenen Störungen als Wendemöglichkeit verwendet werden kann. Früher war an dieser Stelle der Betriebshof 3 der Münchner Straßenbahn, welcher aber zum Busbetriebshof degradiert wurde. 

 
Der U-Bahnhof besitzt ein Verteilergeschoss mit mehreren Ausgängen und eine mitzöge Säulenreihe, welche das Bahnhofsschiff trägt. 

    
    
   

Avenio darf bleiben – 6 C1-Züge müssen aufs Abstellgleis

Die 8 Avenios von Siemens die schon seit letztem Jahr im Münchner Tramnetz unterwegs sind dürfen jetzt endlich unbefristet im MVG-Netz verkehren. Doch beschränkt sich die Zulassung zur Zeit wie bei den älteren Variobahnen auf bestimmte Strecken. Beim T-Wagen sind dies die Linie 19, die Südstrecke (um die Altstadt herum sowie die Strecken zu den Betreibswerkstätten. 

Avenio 2804 am Maxmonumemt auf der Linie 19 richtung St.-Veit-Straße

6 Wagenzüge des U-Bahntyps C1 mussten am Wochenende wegen einer im Kupplungsbereich falsch montierten Schraube abgestellt werden. 

Am Montag blieb auf der U6 ein C1-Zug liegen. Beim Abschlepp-Schiebevorgang vom nachfolgenden Wagen riss die Kupplung zwischen den beiden Wagenhälften des C1. Auf Grund dieses Vorgangs lies die MVG erstmal vorsorglich alle betroffenen C1-Einheiten aus dem Verkehr ziehen. 

Die Wagenknappheit durch die noch nicht zugelassenen C2-Züge verstärkt sich jetzt wahrscheinlich noch mehr.

 

Steckbrief: Münchens Untergrund „Krokodil“

Die MVG besitzt für den Bau- und Bahndienst im Netz der U-Bahn zwei Elektroloks von Kaelble und Gemeinder. Sie besitzen die Nummern 8951 und 8952.

Die Stromzufuhr erfolgt über die Stromschiene der Münchner U-Bahn. Doch besitzen die Fahrzeuge auch noch Akkumulatoren, die über die Stromschiene aufgeladen werden können, um auch bei abgeschaltetem Strom auf dem Streckennetz zu verkehren und um außerdem auf dem Anschlussgleis zur DB zu verkehren. 

 Eine der beiden Betreibslokomotiven auf Durchfahrt durch den U-Bahnhof Sendlinger Tor



Die Lokomotiven wurden 1989 (8951) und 1996 (8952) hergestellt und geliefert. Wegen ihrer typischen Form bekamen sie relativ schnell den Spitznamen Krokodil. Sie ersetzten die Diesellokomotiven 8901 bis 8903 (8903 noch als Reserve vorhanden).

Die maximal Leistung der Lokomotiven, erbracht durch einen Drehstrommotor, liegt bei 380 kW, somit sind sie um einiges stärker als ihre Vorgänger. Die durch den Motor geleistete Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 km/h. 

 Auf dem Weg zu einer Streckenstörung zwischen Gern und Olympia-Einkaufszentrum

Das Gesamtgewicht liegt bei 8951 bei 44,2 Tonnen und bei 46,6 Tonnen bei 8952. Ihre Länge ist bei beiden Lokomotiven gleich lang – 13,44 Meter.

Als Besonderheit besitzt die Baureihe sowohl eine, für die U-Bahn notwendige, Scharfenbergkupplung, als auch klassische, DB-typische Zug- und Stoßeinrichtung. 

 Blick auf die Zug- und Stoßeinrichtung eines Münchner Krokodils

  Nachschuss auf 8951 mit einem der beiden Münchner Hubsteiger für Tunnelrevisionen

Leider sieht man, wie alle Münchner U-Bahndienstfahrzeuge, die Akkuloks, wegen der nächtlichen Betriebssperrung, eher selten im U-Bahnnetz. Nur bei Störungen kommen sie aus ihrem Loch gekrochen, wie am 7.9.2015 wegen einer Störung zwischen Gern und OEZ.

U-Bahnhof-Impressionen Teil 4: Westpark (U6)

Die vierte Folge dieser Serie dreht sich um die Münchner U-Bahnstation Westpark, die nach dem gleichnamigen Stadtpark im Stadtteil Sendling benannt ist.

  
Der Bahnhof wurde zusammen mit seinen Nachbarstationen, Partnachplatz (in Richtung Innenstadt) und Holzapfelkreuz (in Richtung Klinkum-Großhadern), 1983 auf Grund der im Westpark veranstallteten IGA eröffnet. Die drei Stationen bilden ein gestalterisches Thema, was sich auf die Farben Grün, Gelb, Blau bezieht.

  
Westpark ist Teil der ersten U-Bahn-Stammstrecke, erkennbar an dem blauen Linienband. Am Bahnsteig hält derzeit nur die U6 (Garching-Forschungszentrum – Klinikum Großhadern), sie ist die längste U-Bahnlinie in München und verbindet im Süden das Universitätsklinikum in Großhadern, über Westpark, mit der Innenstadt, namentlich die Stationen Sendlinger Tor und Odeonsplatz. In nördlicher Richtung fährt sie vom Odeonsplatz zur LMU (Haltestelle Universität), dann zur Allianz Arena in Fröttmaning und zuletzt über die Stadtgrenze hinaus nach Garching und dem Forschungszentrum der TUM.

   
 

Der U-Bahnhof Westpark liegt unter der vielbefahren Garmischerstraße, die derzeit eine große Baustelle ist , weswegen das mittlere Zwischengeschosss derzeit gesperrt ist. 

  

    

Die Münchner U-Bahn wird 50!!! 🎂🎉

Am 1. Februar 1965 war an der heutigen Haltestelle Nordfriedhof der Spatenstich zum Münchner U-Bahnbau.

Es begann der Bau der U6.
Die ersten Bauarbeiten schritten sehr schnell voran denn schon 6 Jahre später wurde die erste U-Bahnlinie Münchens eröffnet, passend zu den XX. Olympischen Spielen 1972 in München.

Zu Ehren ein paar Eindrücke aus dem normalen U-Bahnaltag:

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U-Bahnhof-Impressionen Teil 2: Königsplatz (U2/U8)

Der zweite Teil meiner U-Bahnhof-Impressionen dreht sich um die „Kulturhaltestelle“ Münchens, dem Königsplatz.

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Am Königsplatz hält die U2 die Feldmoching, über den Hauptbahnhof und Sendlinger Tor, mit der Messe verbindet. Die zweite dort haltende Linie ist die U8, die das Olympiastadion seit diesem Jahr jeden Samstag mit dem Sendlinger Tor beziehungsweise der Innenstadt verbindet.

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U-Bahnhof-Impressionen Teil 1: Sendlinger Tor (U1/U2/U3/U6/U7/U8)

Der U-Bahnhof Sendlinger Tor ist einer der drei wichtigsten U-Bahnhöfe im Münchner U-Bahnnetz. An ihm halten die Linien der roten Stammstrecke, also U1, U2, U7 und U8 und die Linien der blauen Stammstrecke, die U3 und U6.

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Das rote Linienband mit dem Stationsnamen auf gelben Kacheln bei der unteren U-Bahnebene
Die Linien, die am Sendlinger Tor halten, verbinden Nympenburg mit Harlaching (U1: Olympia-Einkaufszentrum – Mangfallplatz), Feldmoching mit Riem beziehungsweise der Messe (U2: Feldmoching – Messestadt Ost) und Moosach mit Fürstenried (U3: Moosach – Fürstenried West) sowie Garching bzw. das Forschungszentrum der TUM (Technische Universität München) mit Großhadern (U6: Garching-Forschungszentrum – Klinikum Großhadern). Außerdem verbindet die U7 die Innenstadt mit dem Westfriedhof (U7: Sendlinger Tor – Westfriedhof) und die U8 fährt zum Olympiazentrum (U8: Sendlinger Tor – Olympiazentrum).

U-Bahnhof-Impressionen Teil 1: Sendlinger Tor (U1/U2/U3/U6/U7/U8) weiterlesen