Archiv der Kategorie: Fahrzeuge

Hier jetzt auch ein paar Fotos des morgigen Einsatzkurses

 

Der Kurs 18-33 bei der Einfahrt in die Haltestelle Paradiesstraße
  
Wie planmäßig wird ein P-Wagen eingesetzt
  
Alle Schüler an der Haltestelle Paradiesstraße aufgenommen und weiter gehts
  
Der Einsatzkurs strebt seinem Ziel entgegen… Nächste Haltestelle Tivolistraße… Hier steigen alle Schüler aus
 

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Seit ca. 30 Jahren wieder ein Einsatzkurs

Seit Montag fährt seit ungefähr 30 Jahren erstmals wieder ein Schülereinsatzkurs. Dieser verkehrt auf der Linie 18. Er rückt um 7:35 an der Einsteinstraße aus, fährt dann über den Max-Weber-Platz und dem Gasteig zum Isartor und setzt dort um 7:45 in seinen Kurs ein. Vom Isartor verkehrt er dann auf dem üblichen Linienweg zum Effnerplatz. Dort wird um 7:58 gewendet und dann rückt der Straßenbahnwagen wieder über den Linienweg der Linie 16 in den Betriebshof 2 ein. Ankunft an der Einsteinstraße um 8:11. Der Einsatzkurs firmiert unter der Nummer 18-33 und wird von einem P-Wagen gefahren. 

Ein P-Wagen wird jetzt auch die morgigen Einsatzzüge auf der 18 fahren – Hier ein P-Wagen der Linie 28 in der Brunnenschleife am Sendlinger Tor
 Der Grund dieses Einsatzkurses ist die Renovierung des Wilhelms-Gymnasium, welches zur Zeit an der Tivolistraße in Containern untergebracht ist.

Seit Samstag fährt die Christkindl-Tram wieder!

Seit diesem Samstag fährt wieder der M4-Zug seine gewohnte Runde vom Sendlinger Tor über das Maxmonument und die Theatinerstraße und wieder zurück zum Sendlinger Tor. Die Möglichkeit zur einer Fahrt bietet sich noch von erstem Advent bis einschließlich 23. Dezember. 

Heckschuss hier auf den Beiwagen des M-Gespanns hier unterwegs als Fahrschule in der Paradiesstraße

Es gibt natürlich wieder Glühwein und weihnachtliche Köstlichkeiten.

 

Avenio darf bleiben – 6 C1-Züge müssen aufs Abstellgleis

Die 8 Avenios von Siemens die schon seit letztem Jahr im Münchner Tramnetz unterwegs sind dürfen jetzt endlich unbefristet im MVG-Netz verkehren. Doch beschränkt sich die Zulassung zur Zeit wie bei den älteren Variobahnen auf bestimmte Strecken. Beim T-Wagen sind dies die Linie 19, die Südstrecke (um die Altstadt herum sowie die Strecken zu den Betreibswerkstätten. 

Avenio 2804 am Maxmonumemt auf der Linie 19 richtung St.-Veit-Straße

6 Wagenzüge des U-Bahntyps C1 mussten am Wochenende wegen einer im Kupplungsbereich falsch montierten Schraube abgestellt werden. 

Am Montag blieb auf der U6 ein C1-Zug liegen. Beim Abschlepp-Schiebevorgang vom nachfolgenden Wagen riss die Kupplung zwischen den beiden Wagenhälften des C1. Auf Grund dieses Vorgangs lies die MVG erstmal vorsorglich alle betroffenen C1-Einheiten aus dem Verkehr ziehen. 

Die Wagenknappheit durch die noch nicht zugelassenen C2-Züge verstärkt sich jetzt wahrscheinlich noch mehr.

 

Siemens gewinnt Ausschreibung

Das Münchner Unternehmen Siemens hat die Ausschreibung der MVG über 22 Triebzüge gewonnen. Es sollen jeweils 9 zwei- und 9 dreiteilige sowie 4 vierteilige Einheiten geliefert werden. Die 22 gebauten Trambahnwagen werden vom, im Netz bewährten, Typ Avenio sein. Der Auftrag der MVG beinhaltet eine Option von weiteren 124 Zügen. Diese können dann als zwei- bis fünfteilige Einheiten geliefert werden.   

Die 8 schon im Fahrgasteinsatz erprobten Avenios haben sich gut bewährt
  Das Einsatzgebiet der neuen Avenios werden die Linien 20 und 21 sein.

Genaueres findet ihr unter der Pressemeldung der SWM/MVG

Avenio wieder auf dem Abstellgleis

Seit dem 1.August bleiben alle acht Avenios wieder im Betriebshof Einsteinstraße.  

Avenio 2808 als Linie 19 an der Haltestelle Hauptbahnhof Süd noch mit vorläufiger Zulassung
 Die vorläufige befristete Zulassung der Technichen Aufsichtsbehörde (TAB) der bayrischen Landesregierung für die Linie 19 im Fahrgastbetrieb lief am 31.7. aus. Entgegen aller Erwartungen verlängerte die TAB die Zulassung nicht. Somit darf kein Avenio mehr in den Fahrgasteinsatz.

Da derzeit Sommerferien sind, ergibt sich kein Problem aus dem momentanen Fahrzeugengpass. Doch sollten die T-Wagen nach den Sommerferien immer noch keine Zulassung haben, ergebe sich, trotz der ganzen Baustellen im Netz der Straßenbahn, ein Problem um mit den wenigen vorhandenen Fahrzeugen alle Linien voll aufrecht zu erhalten.

Update: Die TAB hat die vorläufige Zulassung zum Ende der Sommerferien noch einmalig verlängert.

Steckbrief: Münchens Untergrund „Krokodil“

Die MVG besitzt für den Bau- und Bahndienst im Netz der U-Bahn zwei Elektroloks von Kaelble und Gemeinder. Sie besitzen die Nummern 8951 und 8952.

Die Stromzufuhr erfolgt über die Stromschiene der Münchner U-Bahn. Doch besitzen die Fahrzeuge auch noch Akkumulatoren, die über die Stromschiene aufgeladen werden können, um auch bei abgeschaltetem Strom auf dem Streckennetz zu verkehren und um außerdem auf dem Anschlussgleis zur DB zu verkehren. 

 Eine der beiden Betreibslokomotiven auf Durchfahrt durch den U-Bahnhof Sendlinger Tor



Die Lokomotiven wurden 1989 (8951) und 1996 (8952) hergestellt und geliefert. Wegen ihrer typischen Form bekamen sie relativ schnell den Spitznamen Krokodil. Sie ersetzten die Diesellokomotiven 8901 bis 8903 (8903 noch als Reserve vorhanden).

Die maximal Leistung der Lokomotiven, erbracht durch einen Drehstrommotor, liegt bei 380 kW, somit sind sie um einiges stärker als ihre Vorgänger. Die durch den Motor geleistete Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 km/h. 

 Auf dem Weg zu einer Streckenstörung zwischen Gern und Olympia-Einkaufszentrum

Das Gesamtgewicht liegt bei 8951 bei 44,2 Tonnen und bei 46,6 Tonnen bei 8952. Ihre Länge ist bei beiden Lokomotiven gleich lang – 13,44 Meter.

Als Besonderheit besitzt die Baureihe sowohl eine, für die U-Bahn notwendige, Scharfenbergkupplung, als auch klassische, DB-typische Zug- und Stoßeinrichtung. 

 Blick auf die Zug- und Stoßeinrichtung eines Münchner Krokodils

  Nachschuss auf 8951 mit einem der beiden Münchner Hubsteiger für Tunnelrevisionen

Leider sieht man, wie alle Münchner U-Bahndienstfahrzeuge, die Akkuloks, wegen der nächtlichen Betriebssperrung, eher selten im U-Bahnnetz. Nur bei Störungen kommen sie aus ihrem Loch gekrochen, wie am 7.9.2015 wegen einer Störung zwischen Gern und OEZ.

Neue Fahrzeuge für das MVG-Museum

Seit letzter Woche kann man den Rangiertriebwagen 2973 im Münchner Trambahnmuseum bewundern. Er ist einer der wenig erhaltenden Rangiertriebwagen der Baureihe G1.8, die aus der Baureihe E entstanden. Als Besonderheit seiner Baureihe besitzt er Eisenbahn Zug- und Stoßeinrichtungen, Puffer und Schraubenkupplung um auf dem DB-Anschlussgleis der Hauptwerkstätte Rangierarbeiten zu erledigen.

Ebenso sind als Überraschung zur 25. Jahrfeier des FMTM e.V. (Freunde des Münchner Trambahnmuseum) und der Gesellschaft für Trambahngeschichte die Triebwagen WB 24 und P1.65 102 nach langjähriger Standzeit im Hannover Trambahnmuseum wieder in München.

Der WB 24 ist einer von weltweit seltenen Bücherei-Trambahnwagen und ging früher als Wanderbücherei auf Tour durch München. Solche Einrichtungen gab es sonst nur in Buderpest und Edminton. Er befindet sich derzeit in einem sehr schlechten Zustand, da er in Hannover sehr lange im Freien stand. In den nächsten Jahren wird er umfangreich renoviert und danach in die Ausstellung im MVG-Museum übernommen.

Der Tatzelwurm 102 ist ein ganz besonderes Fahrzeug. Er ist einer von zwei Triebwagen der Baureihe P1.65. er läutete in München die Ära der Gelenkwagen ein. Sein Aufbau basiert auf den M-Großraumwagen von Rathgeber. Vereinfacht kann man sagen es wurden zwei M-Wagen mit einem schwebenden Mittelteil verbunden. Da sich die beiden Treibwagen im Münchner Netz auf Grund ihrer großen Kurvenradien nicht etablierten, wurden keine weiteren Triebwagen dieser Baureihe hergestellt. Wagen 102 wurde ebenfalls an das Hannover Trambahnmuseum verkauft. Dort verschlechterte sich sein Zustand zunehmend. Doch wurde schon ein Teil, wie das Dach, renoviert. Triebwagen 102 soll nach seiner Restaurierung nicht nur Ausstellungsstück sein, sondern auch fahrfähig aufgearbeitet werden, um später wieder im historischen Fahrgasteinsatz zu stehen.

Noch ein paar weitere Bilder der Rittner Bahn

Hier kommen jetzt noch ein paar Bilder des historischen Fahrzeugparks der Rittner Schmalspurbahn.

Seltenes Treffen von Triebwagen 2 und 11 in Maria Himmelfahrt (Fotograf: Martin Broy).
  Historische Triebwagenparade vor der Fahrzeughalle in Oberbozen (Fotograf: Martin Broy).
 Triebwagen 11 und eine ehemalige Zahnradbahnlokomotive der Rittner Schmalspurbahn – Das Einsatzgebiet der Lokomotive hat sich ganz schön verändert… Erst Vorspann der Triebwagen auf der Strecke von Bozen nach Maria Himmelfahrt… Jetzt Baudienstfahrzeug (Fotograf: Martin Broy).

Entgleisung in der Barerstraße!

Am vergangenen Freitag um 11:20 ereignete sich eine Beinah-Katastrophe in der Barerstraße. 

R2-Wagen 2170 fuhr planmäßig als Linie 27 in Richtung Innenstadt. Er passierte die Pinakotheken und als der Trambahnwagen die Kreuzung Barer-/Gabelsbergerstraße erreichte, rammte ihn ein Kleintransporter, der aus der Gabelsbergerstraße kam. Den vorderen Teil von 2170 hob es aus den Gleisen und die Straßenbahn fuhr auf Grund ihrer Geschwindigkeit in ein Eckhaus an der Kreuzung.

Glücklicher Weise sind weder Fahrer noch Fahrgäste schwer verletzt. Nur der Fahrer des Kleinwagens erlitt mittlere Verletzungen. 

Der Trambahnzug musste anschließend von zwei Feuerwehrkränen wieder ins Gleis gezogen und gehoben werden. Er wurde danach von „Bergepanzer“ 2950 in den Betriebshof Einsteinstraße geschlepp.

Da R2-Wagen 2170 nicht „redesigned“ ist, ist er wahrscheinlich Totalschaden und wird nicht wieder aufgearbeitet. Stattdessen könnte es sein, dass noch eine Tram mehr, als Ersatz für 2170, in die derzeit laufende Ausschreibung/Bestellung aufgenommen wird.